Mit 18 ha ist dieser See der Kleinere der beiden Vereinsgewässer. Neben dem Vereinsheim befinden sich an seinen Ufern ein Campingplatz, 2 Bungalowsiedlungen und wie der Name schon sagt, das Naturbad Möhlau mit Ferienwohnungen und einer Gaststätte.
Entstanden ist der See aus einem ehemaligen Braunkohlentagebau, welcher in den 30-iger Jahren des 20. Jh. ausgekohlt wurde. Wasserqualität und Fischbestand lassen kaum Wünsche offen, auch wenn mancher Schuppenträger das natürliche Nahrungsangebot den Angelködern vorzieht. In den späten Abend- oder frühen Morgenstunden kann es auch sein, dass man Biber beobachten kann.
"Sie" ist mit ihren rund 27 ha Wasserfläche der größere der beiden Vereinsseen und nur knapp 100 m vom anderen entfernt. Für Wasserqualität und Fischbestand gilt das Gleiche wie für die Neue Grube. Auch dieser See war vor seiner Entstehung ein Tagebau. Seine Ufer fallen steiler ab und die Angelstellen sind nicht so zahlreich und geräumig wie beim kleineren Bruder.
Dafür sind um seine Ufer keine Naherholungs-einrichtungen vorhanden, so dass der Besucher die Ruhe und Natur genießen kann, egal ob bei einem Spaziergang oder beim Angeln. Mit etwas Glück kann man auch Beobachtungen der heimischen Vögel und Wildtiere machen. Fernglas und Fotoapparat sollte man also nicht daheim liegen lassen.
Am östlichen Ortsrand von Möhlau gelegen, sind die drei kleinen Seen nicht ganz einfach zu finden. Eingebettet in einer kleinen Parkanlage sind sie ein Kleinod. Ihre Gestaltung geht auch auf den Großvater von Dieter Hallervorden zurück. Hans Hallervorden (1872-1968) war in den Jahren 1920-1938 und von 1946-1948 Garteninspektor bzw. Gartendirektor der Joachim-Ernst-Stiftung im Wörlitzer Park. Ein Besuch der sich nicht nur für Angler lohnt.
Die drei Seen sind von einem ansehnlichen Baumbestand umgeben, der gerade im Sommer wohltuenden Schatten spendet. Obwohl die Straße nach Zschornewitz unmittelbar vorüber führt, kann man hier die Ruhe genießen und so manchen Fisch auf die Schuppen legen. Vor allem Rotfedern, Plötzen, Karauschen und einige Schleie sind hier zu fangen, keine Riesen, aber immerhin. Auch Hechte und Karpfen sollen gesehen worden sein.